23. April - Jes 8, 17-23

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  • #1

    William MacDonald (Freitag, 22 April 2016 22:04)

    8,16-18 Jesaja befiehlt treuen Jüngern, das Wort des Herrn aufzubewahren, bis die Geschichte seine Erfüllung berichtet. Der Prophet will auf den Herrn warten, der sich nun von seinem Volk abgewandt hat, und will auf ihn hoffen. Jesaja (Jahwe rettet), Schear-Jaschub (ein Überrest wird zurückkehren) und MaherSchalal-Chasch-Bas (bald kommt Plünde rung, rasch Raub) sind allein durch ihre Namen Zeichen und Wunder und weisen auf die letztendliche Barmherzigkeit Gottes gegenüber Juda und Israel und auf das Gericht über dessen Feinde hin.
    8,19 Der Prophet warnt die Juden vor denen, die ihnen raten, Totenbeschwörer und Wahrsager zu befragen. Die Menschen sollen sich an den lebendigen Gott wenden und nicht die Toten wegen der Lebenden befragen. Die heutige Hingabe an den Okkultismus ist nichts Neues:
    "Vor allen großen Krisen in den menschlichen Gesellschaften kam der Okkultismus zum Ausbruch. So war es in Juda und Israel kurz vor der Wegführung. So war es zur Zeit der Menschwerdung und des Versöhnungstodes Christi. So ist es auch heute. Gott hat in dem Wort der Wahrheit alles vorbereitet, was zu unserer sicheren Führung und für unsere geistlichen Bedürfnisse nötig ist (2Tim 3,16-17)."
    8,20-22 Alle Lehrer müssen am Wort Gottes geprüft werden. Stimmt ihre Lehre nicht mit der Bibel überein, dann »ist kein Licht in ihnen« (KJV). Alle von ihnen Verführten werden in die Irre gehen, bedrückt und hungrig, und Gott und ihren König wegen ihrer Notlage verfluchen. Sie werden himmelwärts und erdwärts blicken, doch nichts als Dunkelheit und dichte Finsternis finden.