16. April - Jes 6, 8-13

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  • #1

    William MacDonald (Freitag, 15 April 2016 23:58)

    6,9-10 Er sollte einem Volk das Wort Gottes verkünden, das dem Gericht der Verblendung und Verhärtung überliefert würde, weil es die Botschaft Gottes verwerfen würde. Vers 9 und 10 beschreiben nicht das Ziel von Jesajas Dienst, sondern sein unausweichliches Ergebnis. Diese Verse werden im Neuen Testament zitiert, um die Verwerfung des Messias durch Israel zu erklären. Vine schreibt:
    "Das Volk hatte dermaßen hartnäckig seine Wege verdorben, dass es keine Möglichkeit zur Bekehrung und Heilung mehr gab. Ein Mensch kann sich so im Bösen verhärten, dass sein Zustand unumkehrbar ist, und das ist dann Gottes vergeltendes Gericht über ihn."
    6,11-13 Die Frage »Wie lange?« fragt nach der Dauer des göttlichen Gerichts über das Volk. Die Antwort lautet: »Bis die Städte verwüstet sind, ohne Bewohner, und die Häuser ohne Menschen und das Land zur Öde verwüstet ist.« Gott wird einen Überrest übrig lassen (ein Zehntel), aber selbst dieser Überrest wird durch tiefe Drangsal gehen. Dieser heilige Samen gleicht dem Stumpf eines großen Baumes, der die Zerstörung des übrigen Baumes überlebt.