7. April - Jes 3, 1-12

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  • #1

    William MacDonald (Donnerstag, 07 April 2016 00:14)

    3,1-5 An dem in 2,20 angesprochenen Tag wird der HERR alle verantwortliche Führerschaft hinwegnehmen, auf die das Volk sich verließ. Das Fehlen von Brot und Wasser mag auf Hungersnöte hinweisen, doch mögen hier auch die entscheidenden Führer damit gemeint sein, wie der folgende Vers vermuten lässt. Es wird an fähigen, brauchbaren Leitern in allen Lebensbereichen mangeln. Und es wird eine Zeit der Unterdrückung, der Anarchie, der Überheblichkeit, der Respektlosigkeit und der Widersetzlichkeit sein.
    3,6-8 Die Menschen werden versuchen, einen Verwandten dazu zu bringen, sich um den Trümmerhaufen zu kümmern, doch dieser wird das ablehnen, weil es ihm an Brot und an einem Mantel in seinem Haus fehlt. Und niemand trägt die Schuld an dieser Not, sagt Jesaja, als nur das Volk selbst.
    3,9-12 In Vers 9 beginnt der Prophet mit einer Reihe von acht »Wehe«-Rufen, zwei stehen in diesem Kapitel, die anderen sechs in Kapitel 5. Der erste klagt den Pöbel der Parteilichkeit und Schamlosigkeit an. Der zweite tadelt das Volk wegen seiner Bosheit, doch wird dem gerechten Rest des Volkes Segen verheißen. Eine Frucht der Taten des Volkes ist, dass es von unerfahrenen und unreifen Menschen (Mutwilligen) sowie von Schwachen (Frauen) und Verführern beherrscht wird.