26. März - Mk 15, 42-47

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  • #1

    William MacDonald (Samstag, 26 März 2016 08:07)

    Das Begräbnis in Josephs Grab (15,42-47)

    15,42 Der Sabbat begann am Freitag bei Sonnenuntergang. Der »Vorsabbat« oder andere Feiertag war auch als »Rüsttag« bekannt.
    15,43 Die Notwendigkeit, schnell zu handeln, flößte Joseph von Arimathäa Mut ein, Pilatus um Erlaubnis zu bitten, den Leib Jesu zu bestatten. Joseph war ein strenger Jude, eventuell sogar ein Mitglied des Sanhedrin (Lk 23,50; s. a.
    Matth 27,57; Joh 19,38).
    15,44.45 Pilatus konnte kaum glauben, daß Jesus schon tot war. Als der Hauptmann diese Tatsache bestätigte, »schenkte« der Statthalter Joseph den Leib. (In diesem Abschnitt werden für den Leib Jesu zwei verschiedene Worte verwendet. Joseph bat um den Leib des Herrn Jesus, und Pilatus »schenkte« ihm den Leichnam.)
    15,46 Mit liebevoller Fürsorge balsamierte Joseph (zusammen mit Nikodemus – s. Joh 19,38.39) den Leib ein, »wickelte ihn in das Leinentuch und legte ihn« in ein neues Grab, das ihm selbst gehörte. Das Grab oder die Gruft war
    eine kleine, aus dem Fels gehauene Kammer. Die Öffnung wurde durch einen flachen, runden Stein verschlossen, der in eine Vertiefung gerollt wurde, die ebenfalls aus dem Stein gehauen worden war.
    15,47 Und wieder werden Frauen erwähnt, die dabei sind, diesmal die zwei Marias. Wir bewundern sie für ihre
    unveränderte und furchtlose Zuneigung. Man sagt, daß die meisten Missionare heute Frauen sind. Wo sind die Männer?