19. März - Mk 14, 26-31

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Kommentare: 2
  • #1

    William MacDonald (Freitag, 18 März 2016 22:38)

    14,26 Nun sangen sie ein Loblied – wahrscheinlich einen Teil des »Großen Hallel« – die Psalmen 113 – 118. Dann verließen sie Jerusalem, überquerten den Kidron und kamen »zum Ölberg«.
    Das Selbstbewusstsein des Petrus (14,27-31)
    14,27.28 Auf dem Weg wies der Herr die Jünger nachdrücklich darauf hin, dass sie sich in den folgenden Stunden alle seiner schämen würden und Angst hätten, als seine Nachfolger bekannt zu sein. Es würde sein, wie Sacharja vorausgesagt hatte: »Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe werden zerstreut werden« (vgl. Sach 13,7). Aber in seiner Gnade versicherte er ihnen, dass er sie nicht verlassen werde. Nach seiner Auferstehung würde er sie in Galiläa erwarten.
    14,29.30 Petrus war über den Gedanken entrüstet, den Herrn zu verleugnen. Die anderen vielleicht – aber er? Niemals! Jesus berichtigte ihn jedoch: Aus»niemals« sollte »bald« werden. »Ehe der Hahn zweimal kräht«, würde Petrus ihn dreimal verleugnen.
    14,31 »Das ist absurd«, rief Petrus, »eher sterbe ich, als dass ich dich verleugne«. Petrus war nicht der Einzige, der so lautstark prahlte. Sie alle ergingen sich in forschen, selbstsicheren Ausrufen. Wir sollten das nie vergessen, denn wir sind nicht im Geringsten besser. Wir müssen alle die Feigheit und Schwäche unserer Herzen erkennen lernen.

  • #2

    Jonas & Silvia (Samstag, 19 März 2016 12:33)

    Hallo ihr Lieben,

    hier spricht Jesus das erste mal von seiner Auferstehung in der ersten Person.
    Das Problem der Jünger war ihre viel zu hohen Selbsteinschätzung. Sie meinten, sie hätten die eigene Kraft Jesus nicht zu verleugnen.
    Anwendung: Wir sollten eine gesunde Selbsteinschätzung haben. Allein Jesus nicht zu verleugnen können wir nicht aus eigener Kraft, siehe Petrus. Wenn wir das schon nicht können, sollten wir uns um so mehr überlegen, was wir meinen aus eigener Kraft leisten zu können und danach bittend zum HERRN gehen und IHN um die rechte Führung und um SEINE vorbereiteten Werke/Wege fragen und darin wandeln (wollen).