7. März - Mk 12, 28-37

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Kommentare: 1
  • #1

    Artur Janzen (CINF/BBG) (Montag, 07 März 2016 07:25)

    Hallo Geschwister,

    betrachtet man die vergangenen zwei Kapitel unserer Bibellese (Kap. 11+12), fällt auf, wie sich der Konflikt zwischen Jesus und der religiösen Leiterschaft seit dem Einzug in Jerusalem und der Tempelreinigung verschärft. Da ist es schön zu lesen, wie ein Schriftgelehrter im heutigen Textabschnitt doch ein gewisses Verständnis des ATs hatte und dabei war zu erkennen, was Kern und Mitte der Schrift ist.
    Bei allen Schwierigkeiten und Herausforderungen, die ein christliches Leben so mit sich bringen kann, können wir doch hoffen, dass es immer wieder Menschen geben wird, die "geistlichen Durchblick" erlangen und offen für Jesus Christus sind.
    Beeindruckend ist auch zu sehen, wie Jesus trotz aller Anfeindungen differenziert: Er lehnt diesen Mann nicht ab, nur weil er Schriftgelehrter ist (und damit in das Lager der Gegner gehört). Er hört sich jeden Einzelnen an und bewertet jeden Einzelnen auch gesondert. Und da, wo er Wahrheit entdeckt, benennt er dies auch. So sollten auch wir Menschen nicht schon bloß´um ihres theologischen Hintergrundes willen ablehnen sondern offen zuhören und dann Wahrheit und Unwahrheit benennen.