24. Februar - Mk 10, 28-31

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Kommentare: 1
  • #1

    Artur Janzen (CINF/BBG) (Mittwoch, 24 Februar 2016 08:44)

    Hallo Geschwister,

    der heutige Bibeltext hat sich in meinem Leben schon mehrmals bewahrheitet. Ich bin mit 19 Jahren von zu Hause ausgezogen; damals ging es für mich für ein Jahr in die Mission nach Ungarn (Zivildienst). Danach war ich drei Jahre in der Bibelschule Brake und danach ein halbes Jahr beim Esra-Training (einjährige Bibelschule von Wort des Lebens). Anschließend war ich für zwei Monate in Nordamerika und bin dann hier nach Erlangen für das Studium gezogen. Überall habe ich erlebt, wie Gott mir Familie an die Seite gestellt hat. Es waren und sind Menschen, bei denen ich wohnen konnte, die mich in ihre Familien aufgenommen haben, die ich Bruder und Schwester nennen kann. Besonders beeindruckend waren meine zwei Monate in Nordamerika. Zusammen mit einem Braker Freund reisten wir für acht Wochen durch die USA und Kanada. Keine einzige Nacht mussten wir in einem Hotel verbringen. Immer nahmen uns irgendwelche Christen auf, von denen uns die allermeisten nicht kannten (sondern nur Freunde und Bekannte von uns). Man nahm uns in Familien und Gemeinden auf, spendierte uns teilweise sehr großzügig Annehmlichkeiten und öffnete uns Herz und Haus. Ein Mann schenkte uns 200 Dollar - nach einem spontanen zweistündigen Hauskreisbesuch.
    Das einzige, was bei mir bisher ausblieb, waren die Verfolgungen (V. 30). Es ist erstaunlich, dass Gott selbst in Verfolgungssituationen alle diese Dinge versprechen und geben kann, denn "bei Gott sind alle Dinge möglich" (V. 27). Hätte der junge Mann aus dem gestrigen Text seine "vielen Güter" (V. 22) aufgegeben, hätte er erleben können, wie Gott ihm "hunderfältig" (V. 30) vergolten hätte. Bist du dabei, einen solchen Segen zu verpassen?