23. Februar - Mk 10, 23-27

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Kommentare: 3
  • #1

    Jonas (Dienstag, 23 Februar 2016 13:51)

    Meine drei Fragen von gestern habe ich noch beantwortet.

    Versucht es mal auf den Punkt zu bringen: Was meint Jesus mit V.27 "Bei den Menschen ist es unmöglich, aber nicht bei Gott! Denn bei Gott sind alle Dinge möglich." ?
    Was ist bei Menschen unmöglich? Und was hat nun Gott damit zu tun?

  • #2

    Andrea (CiNF-Hauskreis Fürth) (Dienstag, 23 Februar 2016 15:35)

    Also, auch wenn wir es uns einfach nicht vorstellen können, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht ... Gott schafft auch das, da bin ich mir ganz sicher.
    Warum sollte er es dann nicht auch schaffen, dass ein Reicher in den Himmel kommt. Wenn Gott einen Menschen zu sich zieht, so kann er sein Herz so erreichen, dass er schließlich erkennt, wie erbärmlich sein bisheriges Leben vor Gott ausssieht und dass ihm das entscheidende Fundament gefehlt hat sowie der Blick auf das Beste, was uns je begegnet ist: Jesus :D
    und dann wird er umkehren und sein Leben eben genau auf IHN ausrichten und auf seinen Reichtum pfeifen ... oder was auch immer ;)

  • #3

    Jonas (Mittwoch, 24 Februar 2016 12:28)

    Die Jünger haben nun verstanden (V.26). Sie stellen quasi eine rhetorische Frage mit der zu erwartenden Antwort: "Genau genommen kann niemand gerettet werden!" Keiner kann etwas TUN um gerettet zu werden. Es ist den Menschen unmöglich (V.27a).
    Aber Gott macht die Errettung von Menschen möglich, auch von reichen Menschen. Er macht sie nicht nur möglich, sondern er rettet auch tatsächlich. Nicht der Mensch rettet sich selbst, sondern Gott rettet den Menschen. Gott schenkt die neue Geburt, die nötig ist, um in das Reich Gottes zu gelangen und ewiges Leben zu erhalten (Joh3). Gott beruft aus dem Reich der Finsternis in das Reich des Lichts (Röm 8,30). Gott weckt in uns Interesse, plötzlich an ihn interessiert zu sein. Von Natur aus tun wir exakt das Gegenteil (Röm 3,11). Er zieht uns zu sich, wie es Andrea schon richtig schrieb (Joh 6,44). Er schenkt uns den Glauben an ihn (Eph 2,8, 2Petr 1,1). Es ließen sich noch deutlich mehr Beispiele anführen, aber das soll genügen. Soli Deo Gloria!