22. Februar - Mk 10, 17-22

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Kommentare: 6
  • #1

    Artur Janzen (CINF/BBG) (Montag, 22 Februar 2016 08:05)

    Hallo Geschwister,

    Andrea hat gestern die Frage aufgeworfen, ob verstorbene Säuglinge und Kinder automatisch gerettet werden. Ich habe versucht, eine Antwort zu formulieren. Gerne würde ich eure Gedanken dazu hören und wäre froh, wenn ihr in den entsprechenden Blog nochmal vorbeischaut und euer Verständnis zu dieser Frage mitteilt. Danke!

  • #2

    Jonas (Montag, 22 Februar 2016 09:55)

    Auf in eine neue Woche mit Jesus!

    1) Was ist an der Frage des Mannes aus unserer heutigen gesamtbiblischen Sicht fraglich (V.17)?
    2) Warum lässt Jesus das "guter" Lehrer nicht einfach stehen (V.18)? Er ist doch auch Gott!
    3) Welches Gebot steckt letztendlich hinter Jesu Aufforderung in V.21? Dieses Gebot hält dieser Mann offensichtlich nicht.

  • #3

    Andrea (CiNF-Hauskreis Fürth) (Montag, 22 Februar 2016 12:05)

    Lieber Jonas, lieber Artur,
    danke für eure Beiträge zu meiner gestrigen Frage!
    Die Bibelstellen geben dazu leider wirklich nicht klar Auskunft, die Predigt von Olaf Latzel auch nicht, aber dafür ist sie echt gut zum Verständnis des kindlichen Glaubens!!! Ja und laut der Rezension des Buches "Ewig geborgen" scheint die Bibel vielleicht doch Antworten zu geben, die Betroffenen diesbzgl. Trost spenden ... habe es aber leider nicht so schnell zur Hand ;)
    Danke euch!

    zum heutigen Text:
    zu 1) Der reiche Jüngling will etwas dafür tun, um das ewige Leben zu erlangen. Er hat noch nicht verstanden, dass wir es uns nicht verdienen können, sondern dass es aufgrund der Barmherzigkeit Gottes ein Geschenk an uns ist, wenn wir vom Herzen her an das Erlösungswerk Jesu glauben -> Joh 3,16
    zu 2) Hier will Jesus vielleicht verdeutlichen, dass dem Jüngling nicht bewusst ist, dass Jesus selbst Gott ist.
    zu 3) Jesus zählt zuvor bereits Gebote auf, die den Jüngling der Sünde überführen sollen. Ab Vers 21 kommt er ihm mit den wichtigsten, den ersten zwei Geboten - der Nächstenliebe und Gott über allem = Nachfolge -, und zeigt ihm damit auf, dass sein Herz viel zu sehr an seinem Reichtum hängt. Mit der fehlenden Hingabe für Gott und die Mitmenschen versperrt der reiche Jüngling sich selbst den Weg zu seiner Errettung.

  • #4

    Marcus (CINF & BBG) (Montag, 22 Februar 2016 12:08)

    Hallo,
    zur ersten Frage fällt mir ein: er fragt, was soll ICH TUN... - hier deutet sich eine Werkgerechtigkeit an, die aus heutiger Sicht sehr fraglich ist (V.20). Ich denke V. 21 macht deutlich, dass es auch hier wieder ums Herz geht. Mitunter hing der Mann an seinem Reichtum, weil er sich darauf verlassen hat, seine Rückversicherung, und nicht auf Gott.

  • #5

    Jonas (Montag, 22 Februar 2016 15:53)

    Liebe Andrea, liebe alle,

    das gestern von mir erwähnte Buch ist als PDF-Datei zum Download erhältlich.
    http://leseplatz.de/cgi-bin/navigation/rm/chooseDetailItem/itemID/6153/title/Ewig_geborgen/
    Rechts auf download klicken

  • #6

    Jonas (Dienstag, 23 Februar 2016 13:47)

    Zu meinen 3 Fragen:
    1) haben Andrea & Marcus richtig beantwortet
    2) William MacDonald erklärt es ähnlich wie Andrea: "Jesus lehnte diesen Titel nicht ab, sondern brauchte ihn, um den
    Glauben des Mannes zu erproben. Nur Gott ist gut. War der junge Mann gewillt zu bekennen, daß Jesus Gott ist? Offensichtlich nicht." John MacArthur schlägt in die selbe Kerbe und ergänzt: "Jesus verleugnete durch diese Frage nicht seine Gottheit; im Gegenteil, er bestätigte sie."
    3) hat Andrea richtig beantwortet