16. Februar - Mk 9, 14-29

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Kommentare: 3
  • #1

    Jonas (Dienstag, 16 Februar 2016 10:09)

    Hallo ihr Lieben.

    Die zwei Fragen aus dem Schwarzbrot sind sehr gut. Lasst uns darüber austauschen. V.a. die zweite Frage: "Was hat dir geholfen aus diesen Glaubenskrisen herauszufinden?"

    Ich muss sagen, dass ich, Gott sei es gedankt, bisher noch keine wirkliche Glaubenskrise hatte.
    Wovon ich aber berichten kann, ist der Umgang mit meiner ungläubigen Familie (v.a. Papa, Bruder Daniel und Schwester Sarah). Ich weiß einfach nicht, was der Schlüssel zu ihren Herzen ist. Für sie bin ich langweilig geworden, habe seit meiner Bekehrung eine Gehirnwäsche bekommen, mit mir kann man kein Spaß mehr haben - und einige weitere Anschuldigungen muss ich mir immer wieder mal anhören. Dazu noch der Vorwurf: "Mit allen möglichen Leuten unternehmt ihr was, aber die eigene Familie bleibt auf der Strecke." Komisch nur, dass wenn mal was organisiert wird, wir das meist sind (außer große Feiertagstreffen). Uns erzählt aber keiner was. Seit Weihnachten ist mein Bruder von seiner Frau getrennt, was ich erst am Samstag von der Freundin meines Vaters erfahren habe! zufällig. Von ihm bis heute nicht.
    Naja, jetzt habt ihr mal ein bisschen Einblick bekommen in das, was mich gerade so beschäftigt. Und - ja, ich bete fast jeden Tag für sie alle. Aber sie zu bekehren ist mir nicht möglich, dass kann nur Gott tun. Aber hier fehlt mir momentan der Optimismus (der Glaube), dass das passiert und das unser Verhältnis besser wird.

    Die Lösung liegt im heutigen Text, V. 24b: "Ich glaube Herr; hilf mir [loszukommen] von meinem Unglauben!"
    Wenn wir bekennen, dass uns der Glaube fehlt, ist Gott bereit ihn uns zu schenken (2Petr 1,1; Joh 4,10)! Genauso wie bei der Bekehrung ist es im Wandel als Christ jetzt auch noch -> Der Unglaube kann nur mit der Bitte um Glauben überwunden werden! Der Glaube wird uns geschenkt von dem, an den wir zu glauben haben! Und so bekommt Gott alle Ehre! Soli Deo Gloria!

  • #2

    Andrea (CiNF-HauskreisFürth) (Dienstag, 16 Februar 2016 18:58)

    Lieber Jonas,
    dass dich das sehr belastet, ist gut nachzuvollziehen. Ein Problem ist vielleicht, dass deine Familie nicht wirklich erkennt oder nicht erkennen will, wie wunderbar dir die Gemeinschaft mit Jesus tut und wie er dir aus deiner schwierigen Zeit herausgeholfen hat. Wo ständest du jetzt ohne ihn? Und dass sie mit dir keinen Spaß mehr haben, bringen sie gewiss ebenso wenig damit in Verbindung, dass du unter ihrer derzeitigen Verlorenheit leidest. Es wäre schon von Vorteil, wenn sie diese positiven Veränderungen in dir wahrnehmen und vor allem auch als in deinem Weg mit Jesus begründet sehen würden, weil sie dann nicht mehr abstreiten könnten, dass dich dein Glaube wunderbar trägt.
    Ja und dann hilft nur beten und vertrauen ... und genau da habe ich oft damit zu kämpfen, dass bei den Umbeteten vielleicht erst etwas Entscheidendes im Leben wegbrechen muss (z.B. die Gesundheit, die Ehe, der Arbeitsplatz oder ein lieber Mensch ...), um den Blick für Gott frei zu bekommen ... so wie bei mir ...
    Ja und da wir Gottes Wege und Zeiten diesbzgl. nicht kennen, ist dass selbst mit dem Beten im Vertrauen so eine Sache, durch die wir uns nicht unbedingt mit dem Gefühl "... jetzt wird ER es schon machen ..." zurücklehnen können. Dann hilft mir meist ganz gut, wenn ich möglichst weg von meinen Problemen und nur auf den himmlischen Vater mit all seiner Herrlichkeit und Fülle schaue.

    Gottes Kraft und Beistand uns allen! Im Gebet verbunden ...
    Andrea

  • #3

    Jonas (Dienstag, 16 Februar 2016 22:45)

    Danke Andrea! :-)