15. Februar - Mk 9, 11-13

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Kommentare: 4
  • #1

    Marcus (CINF & BBG) (Montag, 15 Februar 2016 09:58)

    Morjn.
    Heute geht es wieder mal zutiefst in die Materie.
    Zur Frage aus dem Buch: Ganz ist mir das Konzept noch nicht klar, jedoch würde ich sagen, das die Schritte so sein müssten:
    1. Wiederkunft des Elia (Jesus beschreibt ihn als Johannes d. Täufer in Vers 13
    2. Erstes Kommen des Messias
    2a. Tod und Auferstehung des Messias
    2b. Gemeindezeitalter (Zeit der Gnade)
    3. Zweites Kommen des Messias
    4. Wiederherstellung Israels
    5. Herrschaft des Messias über Israel und die Welt

    Bitte korrigiert mich, falls ich das was durcheinandergebracht haben sollte.
    Ich kann die Verwirrung der Jünger schon gut verstehen, es ist tatsächlich nicht so leicht, alle Offenbarungen und Prophetien zusammenzubringen und die Zeichen der Zeit zu deuten, zumal diese 3 eines außergewöhnlichen Ereignisses beiwohnten, welches sie sicherlich noch mehr verwirrte.

    Anwendung für mich heute: Es tut Not die ganze Bibel zu kennen, um nicht zu stolpern in der Auslegung. Außerdem nie aufhören nachzufragen (vgl. V.11).

  • #2

    Jonas (Montag, 15 Februar 2016 12:49)

    Hallo liebe Geschwister,

    Zuerst noch ein paar Gedanken zum gestrigen Text und den Schwarzbrot-Fragen:
    Ich glaube nicht unbedingt, dass die Jünger nur an Jesus dran bleiben wollten. Ich kann mir vorstellen, dass es für sie, zumindest in dem Moment, viel attraktiver war, Mose und Elia zu sehen und Zeit mit ihnen zu verbringen. So deute ich zumindest Petrus' Aussage in V.5: "Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind!", den Wunsch drei Zelte aufzustellen und die Aussage "sie waren voller Furcht" (V.6). Deswegen und natürlich auch überhaupt, kam die Aufforderung Gottes: "Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören! (V.7). So nach dem Motto: "Freut euch daran, dass ihr gerade etwas außergewöhnliches erlebt, indem ihr Mose und Elia seht und hört, aber die wichtigste Person, ist mein geliebter Sohn, auf ihn hört!" Deswegen auch die Betonung in V.8: sie sahen "niemand mehr bei sich als Jesus allein". Das ist das Elementare. Das ist das Wunderbarste! Das ist das Beste überhaupt!

    "Dort vor dem Throne im himmlischen Land
    treff ich die Freunde, die hier ich gekannt;
    dennoch wird Jesus und Jesus allein
    Grund meiner Freude und Anbetung sein." (aus dem Lied: Wenn nach der Erde Leid, Arbeit und Pein (Das wird allein Herrlichkeit sein))

  • #3

    Jonas (Montag, 15 Februar 2016 13:28)

    Nun zum heutigen Text:

    @Marcus: Gute Gedanken in deinem vorletzten Absatz und eine sehr gute Anwendung!
    Meine Gleiderung ist im großen und ganzen identisch, leicht verändert:

    1. Wiederkunft des Elia (Johannes d. Täufer)
    2. Erstes Kommen des Messias
    2a. Sein Verworfenwerden und Leiden (Jes 53, 4.7.10; Ps 22,7f)
    2b. Tod und Auferstehung des Messias (Jes 53,5.8f)
    3. Das verborgene (unsichtbare Reich Gottes) (=Gemeindezeitalter)
    4. Zweites Kommen des Messias
    5. Wiederherstellung Israels
    6. Herrschaft des Messias über Israel und die Welt (=sichtbares Reich Gottes im 1000 jährigen Reich unter Jesu Herrschaft)
    7. Ewigkeit bei Gott (=himmlisches Reich mit allen Erlösten aller Zeiten)

  • #4

    Marcus (CINF/BBG) (Montag, 15 Februar 2016 14:35)

    Hallo Jonas,

    danke für die detaillierte Aufgliederung, das macht so noch mehr Sinn, das "Gemeindezeitalter" als neuen Punkt zu bringen.

    Und auch toll, die Erklärung des Verhaltens der Jünger im gestrigen Abschnitt, macht für mich mehr als Sinn, zumal einem ja bewusst sein muss, dass sie noch im AT lebten und das mit Jesu Tod und Auferstehung nicht wirklich gecheckt hatten (nicht einmal nach der Grablegung). Deshalb hat Gott Jesus auch so weiß strahlen lassen, denke das sollte ihn nochmal besonders hervorheben.