5. Februar - Mk 7, 24-30

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Kommentare: 2
  • #1

    Jonas (Freitag, 05 Februar 2016 10:22)

    Guten Morgen ihr Lieben,

    der heute Text ermutigt mich sehr.
    Die Hauptaussage meines Erachtens: Wer vertrauend/glaubend bittet und nicht nachgibt/dran bleibt im Bitten, der empfängt wofür er bittet (ausgenommen Gott will es aus bestimmten Gründen (noch) nicht). So ist meine bitte, dass ich heute und morgen noch mal richtig intensiv lernen kann, damit ich am Montag das Staatsexamen bestehe. Danke an alle die mitbeten.

    Die Fragen aus Schwarzbrot sind gut. Was meint ihr dazu? Wie würdet ihr Glaube in einem Satz definieren?

  • #2

    Corinna (CINF) (Freitag, 05 Februar 2016 12:42)

    Hallo :)

    ich denke, dass Jesus so hart mit der Frau redet, ja sie sogar einfach ignoriert und überhaupt nicht auf sie eingeht, mit der Begründung (Mt 15,24) "Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel." Ich finde auch dass wir da lernen können, dass Jesus einfach seinen Dienst getan hat. Er hat von Gott einen Auftrag für das Volk Israel bekommen und jetzt erfüllt er den Auftrag. Wir haben auch einen Auftrag bekommen, jeder von uns und obwohl manche Dinge gleich sind (seine Gaben in der Gemeinde einzusetzen und seine Botschaft weiterzusagen/zu bezeugen) gibt es doch auch Dienste die nicht in unseren Bereich gehören - das ist irgendwie entlastend, weil wir nicht die Verantwortung haben für jeden Menschen der uns begegnet oder für alle Aufgaben die in einer Gemeinde oder um uns herum anfallen. Jesus hat nur in Israel gewirkt und er hatte in diesem Sinne nicht die Verantwortung für alle anderen Völker die zu dieser Zeit ja auch auf der Erde gelebt haben und seine Hilfe auch hätten gebrauchen können. Wir Christen brauchen also kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir uns nicht in allen Bereichen um uns herum einsetzen - ich z.B. weiß dass die Arbeit unter den Flüchtlingen wichtig ist und da viele Möglichkeiten sind für Gott zu wirken und den Menschen zu helfen, aber ich weiß auch, dass das ein Bereich ist, der für mich einfach nicht dran ist im Moment. Ich brauche also kein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich da nicht mitarbeite, obwohl es doch eine wichtige Sache ist, einfach weil es im Moment andere Dinge sind die Gott von mir möchte. Jeder hat also seinen Auftrag von Gott bekommen (wie Jesus) und wir sind verantwortlich diesen zu erfüllen und alles darüber hinaus ist seine Sache - ein entlastender Gedanke
    und gleichzeitig ermutigend zu sehen, dass Jesus trotzdem heilt und Erbarmen hat, auch über Menschen die nicht zu seinem "Auftragsbereich" gehören. Das zeigt, dass Jesus auch an den Menschen persönlich interessiert war und sie wirklich geliebt hat, statt einfach nur ohne Erbarmen diesen Auftrag zu erfüllen und alles andere zu ignorieren.

    Das ganze ist jetzt nicht sehr textnah, ich denke auch, dass Jonas die Hauptaussage getroffen hat, dass es um den Glauben der Frau geht und Gottes Erbarmen mit uns, aber vielleicht ist es ja trotzdem zulässig diesen Gedanken aus dem Text herauszunehmen.

    Lg