24. Januar - Mk 5, 1-20

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  • #1

    Jonas (Sonntag, 24 Januar 2016 15:09)

    Hallo liebe Geschwister.

    Heute lesen wir wohl von dem krassesten Fall von Dämonenaustreibung Jesu. Dieser Mann hatte eine ganze Legion von Dämonen in sich, vielleicht sogar 2000, denn so viele Schweine ertranken.
    Einige Beobachtungen mit Anwendungen:
    1. Dieser Mann, versklavt durch die in ihm wohnenden Dämonen, wohnt in Gräbern (V.3): Bild für den Tod! Dieser Mann hatte kein würdiges Leben
    2. Dieser Mann hatte Kraft der Dämonen übernatürliche Kraft (V.3-5), aber die wurde nicht gebraucht (wie bei Simson; aber leider auch dort nicht immer zum Guten; er hatte die übernatürliche Kraft von Gott), sondern missbraucht (er schlug und verletzte sich selbst) -> Der Teufel und seine Dämonen sind Lügner und Mörder; Sie zerstören, anstatt Leben zu geben!
    3. Die Dämonen, wie auch schon in den bisherigen Stellen, erkennen Jesus als Sohn Gottes und dem der mächtiger ist als sie (V.7)!
    4. Nach der Austreiben wird der Mann dreifach charakterisiert (wahrscheinlich charakterisierten ihn diese Dinge vorher nicht) (V.15): Er sitzt da. Er ist bekleidet. Und er verhält sich vernünftig! -> Anders ausgedrückt, auch bezogen auf uns, nach unserer Bekehrung: Er hat Frieden in seinem Herzen bekommen. Er ist bekleidet mit Jesu Herrlichkeit. Und er verhält sich gottgemäß.
    5. Die Reaktion der Menschen (V.15-17): Furcht und der Wunsch, Jesu möge sie verlassen! Nicht Freude und Bewunderung! -> so wie es diesem Mann erging, erging es uns doch auch: Unsere Verwandten, die Nichtchristen sind, konnten unsere Bekehrung nicht begreifen und nahmen, je deutlicher sich unser Leben gottgemäß veränderte, immer mehr Abstand von uns
    6. Der nun geheilte Mann wollte bei Jesus sein (V.18). Er bekam aber erst mal den Auftrag allen Menschen in der Umgebung zu erzählen, was Jesus an ihm gewirkt hatte (V.19). -> So ging es uns doch auch nach unserer Bekehrung aus der Welt: Wir gingen vom Eifer gepackt zu jeden hin, der uns kannte, und gaben Zeugnis und wollten sie auch zu Jesus einladen. Auch bei uns verwunderten sich die meisten Menschen.
    7. Was für ein wunderbarer Text! Man kann ihn so wunderbar gebrauchen, um das Evangelium gepaart mit dem eigenen Zeugnis zu verkündigen! Viel Segen und Gnade dabei! Soli Deo Gloria!