20. Januar - Mk 4, 21-25

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Kommentare: 3
  • #1

    Artur Janzen (CINF/BBG) (Mittwoch, 20 Januar 2016 09:22)

    Hinweis: Ich habe heute noch die Antworten auf meine zwei gestellten Fragen zum gestrigen Text angefügt. Bitte schaut dazu den entsprechenden Blog von gestern an.

  • #2

    Marcus (CINF/BBG) (Mittwoch, 20 Januar 2016 15:06)

    Danke Artur für deinen Nachtrag, sehr interessant. Grad die Tatsache, dass Jesus das Gleichnis selbst auslegt (vor seinen JÜngern und nicht vor der Volksmenge) ist mir noch nie so aufgefallen beim bisherigen Lesen des Wortes.

  • #3

    Jonas (Donnerstag, 21 Januar 2016 10:01)

    "Wer hat, dem wird gegeben". Auch in Mt 25,29 erwähnt, im Gleichnis mit den anvertrauten Talenten.

    Interessanterweise findet dieses Prinzip auch in der Soziologie (Gesellschaftslehre) und der Pädagogik Anwendung (beides Fächer, die ich studiere :)). Es wird dort als "Matthäus-Effekt" oder "Matthäus-Prinzip" bezeichnet.
    In der Soziologie besagt es, dass aktuelle Erfolge aufgrund früherer Erfolge bedingt sind, und nicht so sehr aufgrund der aktuellen Leistung. So ein bisschen nach dem Motto: "Wenns läuft, dann läufts".
    In der Pädagogik besagt es, dass leistungsstarke Schüler (weil sie sich schon viel Wissen (Vorwissen) angeeignet haben) mehr vom Unterricht profitieren als leistungsschwächere Schüler. Vorhandene Leistungsunterschiede werden also durch den Unterricht noch verstärkt.

    Und nun übertragen auf das geistliche Leben: Wer geistlich gut unterwegs ist, kann damit rechnen, dass er weitere geistliche Wahrheiten schneller begreift als andere und somit sein Leben "erfolgreicher", sprich gottgemäßer meistern kann als andere. Wer sich beständig auf Gottes Wirken in seinem Leben einlässt (regelmäßig Bibel liest, studiert und betet), der reift schneller, der wächst schneller. „Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesu Christi“ (2. Petrus 3,18).