15. Januar - Mk 3, 20-25

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Kommentare: 1
  • #1

    Jonas (Freitag, 15 Januar 2016 09:09)

    Guten Morgen ihr Lieben.

    Bisher gab es an Jesu Wunderwirken nur Kritik von der religiösen Elite. Heute erleben wir einen Umschwung. Wir finden zwei Ablehnungen gegenüber Jesus.
    1) Von denen die bei ihm waren, laut Elberfelder Familienangehörige (V. 21). Sie denken er hat sie nicht mehr alle.
    2) Von den Schriftgelehrten, die extra aus Jerusalem angereist kamen. Sie warfen ihm vor, seine Vollmacht käme von der bösen Macht, von Satan und seinen Dämonen. Das ist der Höhepunkt der Ablehnung Jesu. Wir werden morgen noch ausführlicher darauf zu sprechen kommen.

    Zu 1): Ein nachdenklich machendes Zitat aus dem Kommentar von MacDonald:
    "J. R. Miller sagt dazu: Sie konnten seinen unaufhörlichen Eifer nur damit erklären, dass er geisteskrank war. Wir hören in der heutigen Zeit sehr viel Ähnliches, wenn ein hingegebener Nachfolger Christi sich selbst in Liebe zu seinem Meister vergisst. Die Leute sagen: »Er muss verrückt sein.« Sie denken, dass jeder Mensch geisteskrank ist, dessen Glaube zu irgendeiner Art ungewöhnlichen Eifers führt oder der seine Aufgabe im Werk des Herrn ernster nimmt als der Durchschnittschrist … Das ist jedoch eine gute Form der Geisteskrankheit. Es ist außerordentlich bedauerlich, dass sie nicht häufiger vorkommt, denn sonst würden nicht so viele unerrettete Seelen im Schatten unserer Kirchen sterben. Es wäre nicht so schwer, Missionare zu berufen und Geld zu bekommen, um das Evangelium in die dunkelsten Winkel der Erde zu senden. Es gäbe nicht so viele leere Kirchenbänke und nicht so lange Pausen in unseren Gebetsgemeinschaften und nicht so wenige Menschen in unseren Bibelstunden. Es wäre herrlich, wenn alle Christen wie ihr Meister oder wie Paulus »außer sich« wären. Es ist eine viel schlimmere Geisteskrankheit, die uns in unserer Welt nie an andere Länder denken lässt, die nie die verlorenen Menschen bedauert, denen wir täglich begegnen, keinen Gedanken an deren verlorenen Zustand verschwendet und nichts unternimmt, um sie zu erretten. Es ist weitaus leichter, einen kühlen Kopf und ein kälteres Herz zu bewahren und sich keine Gedanken um verlorene Seelen zu machen. Aber wir sind Hüter unserer Brüder, und keine Pflichtverletzung kann schlimmer sein, als die, welche auf ihre ewige Errettung nicht achtgibt."